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Gerüchte



Noch hält der Winter alle Provinzen des Landes mit eisigen Klauen fest doch das frostige Wetter hat die Bevölkerung dieses Landes noch nie davon abgehalten über alle Grenzen hinweg Tratsch und Klatsch auszutauschen und zu verbreiten. Und so wird auch heute im Rasenden Keiler viel geredet…

„Habt ihr’s schon gehört? Der Wirt will verkaufen!“ – „Was? Nein! Nicht wirklich!“ – „Doch, doch! Und die Schenke soll umbenannt werden – in der ‚Grasende Keiler’… schlimm, so was!“ – „In der Tat! Fast so schlimm wie was sie über den Veidt sagen!“ – „Was meinst du?“ – „Na er soll beim Melken auf dem gefrorenen Boden seines Stalls ausgerutscht sein und sich das Bein gebrochen haben!“ – „Nein!“ – „Doch!“ – „Ah! Sowas auch… wer lässt sein Vieh auch so in der Kälte stehen, mag man kaum glauben!“

“…und dann meinte er, als er an der Grenze zu Jerda lagerte hätte er Kundschafter am Waldrand verschwinden sehen! Vielleicht ist ja doch was dran an der Heerschar im Jutgarforst!“ – „Ach komm, all diese Gerüchte über Graf Helmrechts Plan in Kerdrabol durch Gewalt an die Macht zu kommen sind doch wohl frei erfunden! Ein Ordensbruder wie du sollte so was doch nicht glauben.“ – „Aber möglich wär’s schon, `s musst du schon zugeben! Ich mein, so wie dieses Kerdrabol jetzt seit fast zwei Jahren keinen Herzog mehr hat kann’s dort doch nur rau zugeh’n!“ – „Aber woher sollte er denn die Männer nehmen? Und vor allem soll der König ja angeblich bis jetzt nichts gemerkt haben… jaja…“

„Die Hohenrechberg will heiraten! Ich werd’ nicht mehr…“ – „Jaja, ´s findet halt doch jeder Topf seinen Deckel!“ – „Was redet ihr da so frech von unserer Fürstin? Das heisst Migrane de Uhlan, wenn’s Recht ist!“ – „Schon gut, schon gut alter Mann. Weiß er denn mehr von der Sache?“ – „Naja, was es halt so zu wissen gibt. Die gute Dame, ihr dürft sie Migrane de Uhlan von Hohenrechberg Fürstin von Ridan nennen, ist nun mal im besten Alter um sich zu vermählen… und es gibt ja auch zahlreiche interessante Junggesellen trotz all der Kriege. Tjaja… die Torogs schaffen es halt doch nie uns auszurotten! Damals, als ich noch bei der Armee war, da haben wir ihnen so richtig den Marsch geblasen. Welle auf Welle ihrer Eliteeinheiten aus Kur-Tash haben wir hinweg gefegt als wären sie… na ja, als wären sie halt… *gähnt* … trockenes Laub, … wie… -chrrrrrr-zZz“

„Hast du schon den aktuellen Hohenflutener Boten gelesen? Mit den 5 begehrtesten Junggesellen Trawoniens auf Seite 3?“ – „Nein, was schreiben sie denn?“ –„Naja, auf Platz fünf hält sich seit Jahren ziemlich wacker Radubrandt von Staufenberg, wie allseits bekannt ist…“ – „Jaja… und weiter?“ – „Naja, Platz vier geht dieses Jahr an den Josef aus Hohenfluten! Dem werden ja große Chancen bei der Bürgermeisterwahl eingeräumt! Platz drei geht – man höre und staune – an Vogt Vengard aus Terwan!“ – „Wer ist denn das?“ – „Ach du kennst ja wirklich niemand! Na egal… den auf Platz zwei kennst’ ja hoffentlich: Heinrich von der Ostmark!“ – „Den Falden-Prinz? Ist der nicht schon viel zu alt?“ – „Naja, wie man’s nimmt. Und Platz eins geht an – schlag mich tot ich weiß nicht wer so einen Mist schreibt – den Herren Dawai!“ - „Das Narbengesicht mit der krummen Nase?“ – „Naja, was will man machen, die Damen finden nun mal Erste Ritter besonders attraktiv…“



Im Königlichen Volksmuseum zu Aquilda wurde heute eine bedeutende Ausstellung eröffnet: Zahlreiche große und beeindruckende Schriftrollen wurden von einem Expeditionstrupp aus den Minen von Hohenfluten nach Aquilda gebracht.

Der König entschied in seiner unendlichen Milde, diese Schriften allen zugänglich zu machen und so wird auch kein Florin verlangt werden von einem jeden der die Schriften erblicken möchte.

Eine kleine am Eingang angebrachte Plakette trägt folgende Gravur:

Dem Volke Trawoniens das Wissen seines Landes und seiner Vergangenheit. Dank sei der Bruderschaft der Shek Pvar. D.R.A.





Der Mai steht seit jeher unter einem dunklen Stern, denn es ist der fünfte Monat des Jahres und somit von den Kinder der verfluchten Finsternis Barghaans als ihr Monat auserkoren!

Doch lange ist es her, dass so viel Dunkles und Schädliches während diese Zeit in Trawonien geschehen ist...

Weniger ein Gerücht und vielmehr eine traurige Tatsache sind die Geschehnisse auf der Feste Lichtenmeer. Es begab sich laut den überlebenden Augenzeugen genau in der Mitte des letzten Monats, daß eben diese Feste, die lange Zeit bei den Bewohnern Terwans als die Heimat Lady Sindels und Ritter Gildred bekannt war schwer beschädigt wurde.
Nicht nur, daß vor beinahe drei Jahren Sir Gildred auf eine Queste ging, und man seither nichtes mehr von ihm gehört hat...
Nicht nur, daß die Edle Dame Sindel im vergangenen Jahr tragisch von Dämonen im fernen Land Tombrien erschlagen wurde...
Jetzt ist auch noch die Burgmauer mit allen darin befindlichen Räumen und Gebäuden eingestürzt! Das einzig Gute ist, dass niemand sich in der Nacht als es geschah den entsprechenden Räumen aufhielt, und erst am nächsten Morgen, als ein paar Mutige nachsahen was da des Nachts so gepoltert hat die Wahrheit ans Licht kam.
Doch das tapfere Volk dieses Landes nimmt es scheinbar mit der für ihn typischen, dickköpfigen Sturheit und begann noch am selben Tag die Trümmer zu beseitigen und plant, noch diesen Sommer zumindest die Mauer wieder zu errichten.

Zugleich verzichtet die Bevölkerung des nahe gelegenen Dornbergs selbstverständlich nicht auf ihre traditionelles Pompfballturnier, welches seit jeher den Höhepunkt der trawonischen Pompfballsaison bildet! Die lezten Vorbereitungen werden gerade abgeschlossen, letzte Mannschaften qualifizeren sich...


Doch dies scheint leider nicht das einzige, tragische Ereignis im Mai gewesen zu sein, denn noch viel mehr Schrecken suchte den Norden Trawoniens heim darf man den Gerüchten glauben die kursieren...

In Falden soll angeblich der Kleinbauer James aus der Gegend von Eroglin bei einem Gang über sein Feld einfach Explodiert sein! ob dahinter ein schrecklicher Unfall der Magiergilde steckt oder nur ein geschickter Versuch, seiner Ehe und Pachtschulden zu entkommen wird zur Zeit von der RKA untersucht.


Ein Händler aus Rathon der kürzlich von einer Reise aus Ra'kahal zurück kehrte berichtet, daß der unerklärliche Einsturz eines Berges mitten im Hexenkessel für viel Aufsehen unter den Amazonen gesorgt hätte. Da aus dieser Gegend nur selten Neues nach draussen dringt wird wohl irgendwas daran wahr sein...

Die Fischer in Falden, nahe der Grenze zu Kerfrek beklagten sich über eine große Zahl von Tierkadavern und toten Fischen die der Arwed antrieb. Da auf dem trawonischen Ufer keine toten Tiere gefunden wurden handelt es sich scheinbar um ein kerfreker Ereignis.

Das schlimmste allerdings wurde aus Xanadien berichtet: Hier soll das gesammte Geschlecht derer zu Guldenburg auf blutigste Weise ermordert worden sein. Ihre Körper sowie die Überreste ihres Gefolges und aller anwesenden des Hofstaates mussten ebenfalls ermordet aufgefunden werden. Wer hinter dieser Tat steckt ist noch nicht geklärt, auch die RKA sucht vergeblich nach Hinweisen, da niemand am Leben ist, der in der Nacht der Tat auf der Burg war...

Zuletzt gibt es aber auch noch eine angenehme Nachricht, denn selbst in dieser düsteren Zeit fand da Volk Trawoniens die Zeit und Ruhe ihr traditionelles Frühlingsfest zu feiern. Der König selbst gab sich auf einem Fest auf seinem Jagdgut nach der Grenze Terwans die Ehre und empfing zahlreiche Gäste aus den ganzen Mittellanden.
Auch zahlreiche Vertreter des Schwertbunds Lorgahrims sollen anwesend gewesen sein, und angeblich brach der Fürst von Falden mit einigen Begleitern noch am letzten Tag des Festes auf eine Queste auf, die ihn zuerst in den Osten Trawoniens zu führen scheint.

Doch selbst diese Feier wurde überschattet vom Tod Sir Richards, einst bekannt als Richard Mcglan von Tränenburg, Paladin des Ordens zu Schwert und Kelch, später bekannt als Frater Richard, Stimme Mortems. Er nahm sich während der Feierlichkeiten aus noch ungekärten Gründen das Leben. Bahamuths Segen möchte seine Seele in die Goldene Stadt begleiten! Vivat Lux!!!


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