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Staatsform allgemein
Trawonien ist eine theokratisch gesttzte Monarchie.
Titel sind in Trawonien nicht an ein Erbrecht gebunden, werden aber fr gewhnlich an einen Erben weitergegeben. Der Knig vergibt die Provinzen als Lehen an seine Herzge. Die Herzge knnen, sofern sie es wnschen, frei ihre Grafen einsetzen, diese wiederum setzen ihre Barone ein. Jeder Baron belehnt in seiner Baronie Ritter. Aber selbstverstndlich behlt jeder Adelige einen Teil seines Lehens als Stammlehen, das so genannte Eigenland. Je Provinz gibt es einen Adelsrat.

Reichskammer
Reichskonvent
Provinzkonvent
Gaukonvent


Die Gesellschaft Trawoniens gliedert sich in drei Stnde: Den Adel, die Brger und die Bauern. Der Klerus und die religisen Orden stehen auerhalb der Stnde, da nach ihrer berzeugung im Glauben alle gleich sind, und Herkunft und Stand des Glubigen nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Es gibt keine Leibeigenschaft, alle Bauern genieen die ihnen von der Krone im Bauernbrief zugesicherte Freiheit (nachzulesen in der trawonischen Chronik.). Diese grundstzlich Freiheit schtzt sie aber nicht vor einer wirtschaftlichen Abhngigkeit. Im Rahmen des feudalen Lehens- und Pachtsystems unterstehen sie zudem der Gerichtsbarkeit ihrer Pachtherren und Vgte und haben ihren jhrlichen Zehnt (manchmal auch mehr) zu entrichten. Im Gegenzug dazu gewhren die Adeligen ihnen in Zeiten des Krieges und anderen Gefahren Schutz und Nahrung.
Wer in einer Stadt Trawoniens lebt, ist ein Brger. Die Berufe der Brger sind mannigfaltig, Hndler, Handwerker, Soldaten, Magier, Gelehrte und sonstige Arbeiter. Sie sind zwar an ihre Geburtsstadt gebunden, unterliegen jedoch nicht einer Lehensgerichtsbarkeit, sondern nur der jeweiligen ffentlichen Stadtgerichtsbarkeit, die von gewhlten Brgervertretern ausgebt wird. ("Stadtluft macht frei.")

Da sich Trawonien stets im Kriegszustand befindet ist die Gesellschaft eher bodenstndig und von der Notwendigkeit geprgt. Die Bewohner finden eher Gefallen an handfesteren bzw. ntzlichen Vergngungen, wie Bogenschiewettbewerben oder Pompfball. Adlige Damen wrden in Trawonien wohl eher die 'Munteren Margariten' anfeuern, als Nelken aus Orangen zu ziehen oder Taschentcher zu verlieren. Der Trawonier singt und tanzt gerne, macht gerne Picknick und ist auch ansonsten recht gesellig, doch alles eher auf schlichtem Niveau.



Der Adel / Das Lehenswesen
Die Macht in Trawonien liegt in den Hnden des Adels. Die meisten adeligen Familien verfgen ber groe Lndereien und Besitztmer. Sie entscheiden auf ihren Besitztmern allein ber die Auslegung des kniglichen Gesetzes. Der trawonische Adel gilt allerdings, vor allem im Gegensatz zu anderen Lndern der Mittellande, als sehr volksnah. (Eine unrhmliche Ausnahme bildet der Adel von Kelreh, der allgemein als arrogant, dekadent und aufgrund seines durch den Handel erworbenen Reichtums als sehr eingebildet angesehen wird.) Einen Adel, der sich fr Etikettefeinheiten und Minnespielchen begeistern kann, wird man hier nicht finden. Eine hfische High Society kann sich in Trawonien aufgrund der Geschichte und Struktur nicht entwickeln. Im trawonischen Adel gibt es keine Langeweile und keine Zeit, die es totzuschlagen gilt. Die Adligen sind mit der Organisation des Krieges, der Versorgung der Bevlkerung und sonstigen Verwaltungsdingen, die fr das berleben Trawoniens wichtig sind, vollauf beschftigt. Eine Art Minne ist dabei natrlich vorhanden (wo sollten sonst die kleinen Ritter und Offiziere herkommen ;o) ), aber alles weit weniger formalisiert und abstrahiert, als in anderen Reichen. Der Trawonier ist bodenstndig, direkt und ehrlich - natrlich nicht zu verwechseln mit primitiv. Ein offenes Wort gilt z.B. mehr als schn gedrechselte Reden und es gilt als unhflich seinem Gegenber nicht in die Augen zu sehen. Eine Vorstellung von typisch trawonischer Festkultur kann man auf dem Frhlingsfest, oder dem Lyorter Winterfest bekommen: Sogar der Knig speist beim Volk und misst sich mit seinen Untertanen im Kegeln, wobei er respektvoll und keinesfalls plump-vertraulich behandelt wird.

Der Adel in Trawonien ist etwas anders organisiert als in vielen anderen Lndern. Adel ist kein Geburtsrecht, sondern Titel werden nach Fhigkeit vergeben. Sollte sich herausstellen, dass der Sohn oder die Tochter fhig ist das Lehen zu verwalten, kann er/sie natrlich dem Verstorbenen nachfolgen. Ein rechtlicher Anspruch besteht jedoch nicht. Der Nachfolger wird natrlich von der Krone und den anderen Adeligen beobachtet. Sollte er sich als unfhig erweisen, wird ihm sein Lehen entzogen und einem Wrdigeren zugeteilt. Es ist sehr selten, dass einer Familie ein Lehen entzogen wird, kommt aber durchaus vor. Sollte das Amt des Knigs selbst vakant sein, mssen sich Bewerber Prfungen unterziehen um den am besten geeigneten Kandidaten zu bestimmen. Der aktuelle Knig Trawoniens, Seine knigliche Majestt Knig Dragan I von Trawonien, hat auf diese Weise den Thron bestiegen.
Trawonien ist organisiert nach dem Lehensprinzip. Der Knig vergibt traditionell die Provinzen als Lehen an die Provinzherzge. Er ist im Prinzip frei in der Entscheidung, wer diese sein sollen. In der Praxis jedoch liegt die Herrschaft ber eine Provinz bei einer Adelsfamilie, die jeweils einen Erben heranbildet, der die Herrschft bernimmt.
Diese Herzge vergeben das Land an die Grafen, diese belehnen wiederum selbststndig und (im Prinzip) nach eigenem Ermessen die Barone. Bei diesen wiederum stehen die Ritter und Freiherren im Lehenseid.
Das fhrt zu der Situation, dass ein Adeliger nur seine direkten Untergebenen selbst bestimmen kann (und auch dort in gesellschaftliche Zwnge gebunden ist), und auf deren Lehensnehmer nur sehr beschrnkt Einfluss nehmen kann.

Eine Ausnahme bilden die Reichsritter und Reichstdte. Diese unterstehen dem Knig direkt, haben allerdings dafr keine Stimme im Adelstag der Region, in der ihr Lehen liegt. Sie mssen keine Einnahmen abfhren, genieen aber sonst keine Sonderrechte.


brigens: Natrlich vergibt ein Lehensherr nicht sein gesamtes Land an Lehensnehmer, er behlt das so genannte "Eigenland", das er selbst bewirtschaftet.



Trawonische Adelspyramide
Knig -> Herzog -> Graf -> Baron -> Ritter/Freiherr

Alle Provinzfrsten sind Herzge. Der Knig und die Herzge knnen Truchsesse ernennen und sich von diesen vertreten lassen. Dieses Amt ist zeitlich begrenzt. Der Knig und die groen kirchlichen Orden stehen gleichberechtigt nebeneinander und kontrollieren sich gegenseitig (keiner kann dem anderen sagen was er zu tun hat; sie mssen sich arrangieren). Ordensritter gelten in der Adelshierarchie als Ritter.
Es gibt keinen Titel ohne Lehensverhltnis. Die einzige Ausnahme sind fahrende oder Gefolgeritter. Diese fahrenden Ritter bzw. Iuvenes sind Ritter, die sich erst ein Lehen verdienen mssen. Solange reisen sie durch die Lande oder schlieen sich als Gefolge einem anderen Adligen an.
Eine Besonderheit der trawonischen Adelspyramide stellt die Mglichkeit dar, Lehen auch an Organisationen (z.B. den Orden von Schwert und Kelch oder den Orden Achenars) zu vergeben. In diesem Fall sind diese Organisationen verpflichtet, genau wie natrliche Personen ihren Lehenspflichten nachzukommen.
Kommt ein Lehensnehmer (Person oder Organisation) seinen Pflichten nicht nach, kann das Lehen jederzeit entzogen werden.

Das trawonische Ratsamt


Von den Titeln und der Anrede


ungeklrte Probleme


Liste Aller Landes Beschreibungen

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