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Louis Francois Alain Roger deBoyard, Ritter zu Trawonien



Louis ist der einzige Sohn des Junkers Francois de Boyard. Louis' Urgrovater Roger Boyard, ein frnkischer Offizier aus einfachem Hause, wurde fr Verdienste in irgendeinem Scharmtzel, an das sich niemand mehr erinnert, in den Adelsstand erhoben. Weiterhin erhielt er ein kleines Gut im heutigen Ornbuse zur Verwaltung.

Francois lehrte seinen Sohn frh, ein loyaler bretonischer Staatsbrger zu sein, achtete er aber stets darauf, dass Louis sich seiner frnkischen Herkunft bewusst blieb. 'Familie! Volk! Frst! In genau dieser Reihenfolge!' pflegte Francois hufig zu sagen.

Frh lie sich ebenfalls absehen, dass Louis' ltere Schwester Valrie irgendwann das Gut der Familie leiten wrde, denn Francois hatte andere Plne fr seinen Sohn. Nach seinen Wnschen sollte es sein Sohn einmal weiter als er bringen. Um diesen klassischen vterlichen Wunsch wahr werden zu lassen, lie er Louis mit erheblichem finanziellen Aufwand eine gute Ausbildung zuteil werden. So lernte Louis, neben dem Umgang mit allerlei Kriegsgert, unter Anderem zu Lesen, zu schreiben und zu rechnen.

Eines Tages fasste Francois sich ein Herz und brach gemeinsam mit Louis zu seinem Lehnsherrn Baron Dragan Tepes D'Ornbuse auf. Louis wurde dem Baron vorgestellt, und dieser willigte ein, ihn als Knappe unter seine Fittiche zu nehmen. Seine erste groe Aufgabe sollte sein, den Baron in seinem Bestreben zu untersttzen, die trawonische Krone zu erlangen.

Nachdem Dragan zum Knig Trawoniens gekrnt worden war, und sich ffentlich weigerte, diese dem bretonischen Frsten Richard zu Fen zu legen, brachen schwere Zeiten fr Louis und seine Familie an. Die bretonische Lordregulation unter Reginald Front de Bouef machte kurzen Prozess mit den Anhngern Dragans. Ornbuse wurde in Schutt und Asche gelegt.

Zunchst weigerte sich Francois de Boyard noch, sein Anwesen zu verlassen. Im Sommer des Jahres 1203 wurde der Druck allerdings so gro, dass er entschloss, sich dem frnkischen Flchtlingsstrom anzuschlieen, und ins trawonische Exil zu gehen. Heute wohnt die Familie auf dem Rittergut Mellenthain in Aquilda, mit welchem Louis anlsslich seines Ritterschlages belehnt wurde.

Louis ist ein pflichtbewusster und demtiger Mann. Er hat sein frnkisches Temperament meist unter Kontrolle. Lediglich wenn man ihn bis aufs Blut reizt, indem man z.B. schlecht ber den Knig redet, kann es passieren, dass Louis' frnkischer Jhzorn die Oberhand gewinnt.

Es ist noch nie vorgekommen, dass er jemandem, der in angemessener Form um Hilfe bat, diese versagt htte. Louis ist ein gtiger Mensch, der sich stets fr die Schwachen einsetzt, damit ihnen keine ungerechte Behandlung zuteil wird.

Louis liebt seinen Knig inzwischen ebenso wie seinen Vater, und ist ihm bedingungslos ergeben. Und trotzdem er hin und wieder ber die rustikalen Umgangsformen des Knigs in Erstaunen versetzt wird, sind ihm die Sitten am trawonischen Hofe allemal lieber, als speichelleckendes Hofschranzentum. Seine grte Angst ist es, die Erwartungen, die sein Vater und der Knig in ihn setzen, zu enttuschen.

Er hasst Intrigen und politische Rnkespiele, genauso, wie er Unehrlichkeit hasst. Wenig ist im mehr zuwider, als unehrliche Menschen, die nicht das Rckgrat haben, fr ihre Taten geradezustehen. Louis sagt, wie es sich fr einen Ritter gehrt, stets nur die Wahrheit und bleibt auch mit seiner persnlichen Meinung selten hinter dem Berg.

Auerdem 'hat err siesch seinhn frnkieschhn Akzent bis zum heutigen Tage bewahrt, auch wenn er in den letzten Jahren langsam nachzulassen scheint.

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