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Gaukonvent

Im Gaukonvent treffen sich die Obleute des Gau. Er setzt sich zusammen aus Abgesandten von Adel, Klerus und Bauern/Handwerkern. Jede dieser Gruppen verfügt üblicherweise über je ein Drittel der Stimmen. Traditions/geschichtsbedingt kommt es dabei aber auch zu Verschiebungen.

Das äußere Zeichen des Obmanns ist ein Stab, der für den Adel in Rot, den Klerus in Blau und für das Volk in Grün gehalten ist. Diese Würdezeichen können sich in Form und Gestaltung unterscheiden, die Grundfarbe ist jedoch festgelegt.
Das Amt des Obmanns kann man auf unterschiedliche Arten erhalten. Verbreitet ist die Wahl durch die Dorfgemeinschaften und Vererbung des Amtes. Jedoch können die Bräuche regional sehr Unterschiedlich ausfallen. So ist es z.B. in KelreH nicht unüblich, dass das Amt dem letzten Inharber abgekauft wird.

Der Gaukonvent verhandelt mit den Lehensherrn, trifft den Gau betreffende Entscheidungen, schlichtet Streitfälle und verfasst Eingaben/Bitten/Beschwerden an den Provinzkonvent.
Er entsendet Vertreter in den ProvinzkonvenT - üblicherweise je einen Vertreter aus Adel, Klerus und Volk.

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